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By Conrad Matschoss

Die Technik hat unserer Zeit ihr Geprage gegeben. Aus dem Leben der Kultur volker lassen sich die Meisterwerke der groBen Ingenieure nicht mehr hinweg denken. Dampfschiff und Lokomotive haben dem Menschen die Welt erobert. Vereint mit dem Telegraphen und dem Telephon verkurzen sie Raum und Zeit in fruher nie gekanntem MaBe. Dnd heute arbeitet guy unter der begeisterten Anteil nahme der ganzen Welt daran, mit Luftschiff und Flugmaschine das uns umgebende Luftmeer zu erobern. Seitdem es dem Menschen gelungen ist, die gewaltigen Energiequellen unserer Brennstoffe zuerst in der Dampfmaschine und dann neuerdings in den Verbrennungs kraftmaschinen in Arbeit umzusetzen, ist das Reer der eisernen Sklaven, die, ohne mude zu werden, willenlos dem Willen des Menschen gehorchen, ins RiesengroBe gewachsen. Damit haben sich die Grundlagen aller gewerblichen Tatigkeit von Grund aus verandert. In aIle Arbeitsgebiete des Menschen ist seitdem die Maschine eingedrungen und hat das wirtschaftliche Leben in vorher nicht geahnter Weise gesteigert. Das Zeitalter der heutigen Technik hat gewaltige soziale Verschiebungen heraufbeschworen. Der Tatigkeitsbereich von Staat, Stadt und Gemeinde ist durch die Technik in gewaltiger Weise ausgedehnt worden. Die groBen Stadte konnen ohne Wasserwerke, Kanalisationsanlagen, Licht- und Kraftwerke nicht mehr bestehen. Der Staat benutzt fur Reer und Flotte in ausgedehnter Weise die Er rungenschaften der Technik. Das heutige Geistesleben ist undenkbar ohne Buch und Zeitungsdruck, und das gedruckte Wort wird durch die Verkehrsmittel erst zu groBter Wirkung gebracht.

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Bedienteile an Handpressen und anderen Werkzeugmaschinen

Über die zweckmäßige artwork und günstige räumliche Anordnung von Bedienteilen - wie Handräder, Kurbeln und Hebel-gibt es eine umfangreiche Literatur. Sie ist jedoch quick ausnahmslos beschränkt auf folgende Anwendungsfälle : 1. a) Einstellen eines mit dem Bedienteil gekoppelten Zeigers auf eine gewünschte Lage.

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Bei der geringen Feuerhohe dieser Kanonen sind aber die beiden vordersten bei Seegang wohl kaum zu brauchen gewesen. Der Giirtel hatte eine Maximaldicke von 152 mm, der Kasemattpanzer war an den Seiten 152 mm, in den Querwanden 100 mm dick, die Geschwindigkeit betrug 13 Knoten. Auch die Fertigstellung dieser Schiffe zog sich lange hin; Palestro lief erst 1871, Principe Amadeo 1872 vom Stapel. Schlacht bei Lissa. Mitten in den Bau dieser erst en Panzerflotte Italiens, die wohl die drittstarkste in Europa war, fiel die Schlacht von Lissa, der erste Kampf zwischen gepanzerten Hochseeflotten, deren Ergebnisse von groBer Bedeutung fUr die Weiterentwicklung der Panzerschiffe wurden.

Schlacht bei Lissa. Mitten in den Bau dieser erst en Panzerflotte Italiens, die wohl die drittstarkste in Europa war, fiel die Schlacht von Lissa, der erste Kampf zwischen gepanzerten Hochseeflotten, deren Ergebnisse von groBer Bedeutung fUr die Weiterentwicklung der Panzerschiffe wurden. Ais im Marz 1866 der Ausbruch eines Krieges zwischen Osterreich und Italien 40 ]. Rudloff. unvermeidlich schien, waren die beiderseitigen Seestreitkriifte fUr einen Kampf noch wenig vorbereitet. Die beiden groBten osterreichischen Panzerschiffe, Erzherzog Ferdinand Max und Habsburg, waren erst ein J ahr vorher vom Stapel gelaufen und lagen in Triest, um fertiggestellt zu werden.

Dieselbe bis zu seinem Tode bewahrte. Es war ihm noch vergi:innt, die Schlacht von Lissa zu erleben, in der das Flaggschiff, das seinen Namen fUhrte, so erfolgreich wirkte und in tief bewegten Worten begliickwiinschte er den Admiral Tegetthofi zu seinem Siege. Die ersten Panzerschiffe waren Salamander, Fig. 72, und Drache, die 1861 yom Stapel liefen und ein Deplacement von 3IIO t hatten. Ihre Panzerung, die Die Einfiihrung der Panzerung im Knegsschiffbau. 37 eine Maximaldicke von II9 mm hatte, beschrankte sich vorn fUr eine kurze Lange auf den Schutz der Wasserlinie, reichte aber im ubrigen Teil der Schiffe bis zum Oberdeck.

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