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By Kakuzo Okakura, Horst Hammitzsch

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Die Reform des steuerlichen Reisekostenrechts 2014

Sarina Scheeler stellt die mit der Reform des steuerlichen Reisekostenrechts vorgenommenen gesetzlichen Änderungen übersichtlich dar und präzisiert die Unterschiede zur Rechtslage bis zum 31. 12. 2013. Sie setzt sich kritisch mit dem Begriff der ersten Tätigkeitsstätte in Bezug auf Gewinneinkünfte sowie mit den Auswirkungen der Reform auf die Unternehmenspraxis auseinander.

Universitätsorganisation und präsidiale Leitung: Führungspraktiken in einer multiplen Hybridorganisation

Bernd Kleimann geht anhand von Interviews mit Leitungskräften und ExpertInnen der Frage nach, wie sich die rechtliche Stärkung der Hochschulleitungsebene auf place und Führungspraktiken von RektorInnen und PräsidentInnen staatlicher deutscher Universitäten ausgewirkt hat. Der Autor erarbeitet – gestützt auf eine organisationssoziologische examine der Universität, eine Strukturbeschreibung der akademischen Führungsposition und eine Verknüpfung von System-, Akteur- und Sprechakttheorie – eine Typologie von Führungspraktiken, an der sich die hybride Gestalt des aktuellen universitären Leitungsmodells zwischen Kollegialität und Managerialismus ablesen lässt.

Ohnmächtige Weltmacht China : Modernisierung ohne Harmonie

Gerhard Preyer und Reuß-Markus Krauße geben einen Einblick in die chinesische Modernisierung und ihren selbstreferenziellen kulturellen Hintergrund seit den 1990er Jahren. Ihr crucial skizziert einen Ausblick auf die Probleme ihrer anstehenden Fortführung. Gegenüber verbreiteten Einschätzungen der Rolle Chinas als einer zukünftigen Weltmacht wird dahin gehend argumentiert, dass China aufgrund seiner veränderten Sozialstruktur eine ohnmächtige Weltmacht sein wird.

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Nur der, der die Lebenskunst meisterhaft beherrsch­ te, galt bei den Taoisten als wahrer Mensch. Bei seiner 59 Geburt tritt er in das Land der Träume ein, um erst bei seinem Tod zur Wirklichkeit zu erwachen. Er dämpft seine eigene Helligkeit, um sich mit der Dunkelheit der anderen zu vermischen. « Die höchsten Ziele, nach denen dieser Mensch strebt, sind Mitleid, Sparsamkeit und Bescheidenheit. Wenn wir uns der Zen-Lehre zuwenden, so stellen wir fest, dass sie die Lehren des Taoismus unterstreicht.

In der Qin-Dynastie, der wir die Einheit Chinas und den Namen dieses Landes verdanken, spielte der Taoismus eine wichtige Rolle. Wenn wir Zeit hätten, wäre es interessant, seinen Einfluss auf die Denker jener Zeit zu verfolgen, auf die Mathematiker, Geset­ zes- und Kriegsgelehrten, Mystiker und Alchemisten und die späteren Naturdichter des Yangzijiang. Auch die Leute, die sich fragten, ob ein weißes Pferd nun real ist, weil es weiß ist oder weil es greifbar ist, sollten wir nicht außer Acht lassen, und wir sollten die Meister der Redekunst der »Sechs Dynastien« berücksichtigen, die, ähnlich den Zen-Philosophen, in Diskussionen über das Reine und Abstrakte schwelgten.

Der Himmel der gegenwärtigen Menschheit wird tatsächlich durch den gigantischen Kampf um Reich­ tum und Macht zertrümmert. Die Welt versucht, sich im Schatten von Egoismus und Gemeinheit vorwärts zu tasten. Wissen erlangt nur, wer sein Gewissen dafür opfert, und Wohltätigkeit wird lediglich geübt, um den eigenen Zwecken zu dienen. Zwei riesigen Drachen ähnlich, die in ein unruhiges Meer geworfen wurden, kämpfen Ost und West vergeblich darum, das Kleinod des Lebens wiederzuerlangen. W ir brauchen wieder eine Nügua, die sich dieser schrecklichen Verwüstung annimmt, und wir warten auf den großen Avatära.

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